Aufstieg auf der falschen Polenroute - Abstieg über die Normalroute
Der weiße Wächter, wie der Cerro Aconcagua aus dem Quechua übersetzt heißt ist ein ideales Ziel für ambitionierte und konditionsstarke Bergsteiger, die erste Erfahrungen mit extremer Höhe machen möchten.
Der technisch einfache Cerro Aconcagua wird oftmals als der „höchste Trekkingberg“ der Welt bezeichnet. Die Überschreitung des Aconcagua kann zwar als technisch einfach eingestuft werden, ist jedenfalls durch die extreme Höhe des Berges (fast 7000 Meter) und den oftmals starken Winden („Viento Blanco“) durch seine exponierte einsame und extrem südliche Lage ein spannendes Unternehmen.
Besonderes Reizvoll an unserer Expedition ist neben der guten, langsamen Akklimatisierung die nahezu vollständige Umrundung inklusive Überschreitung des mächtigen Aconcaguamassiv. Durch den dreitägigen, äußerst reizvollen Anmarsches entlang des Quebrada del Rio Vacas zum Basislager Plaza Argentina, dem Aufstieg entlang der falschen Polenroute und dem Abstieg über die Normalroute zum Hauptbasislager Plaza de Mulas erleben Sie den Cerro Aconcagua von nahezu allen Seiten.
Reisedauer: 20 Tage
Besteigungsdauer: 16 Tage
Beste Reisezeit: November bis März
Schwierigkeit: Anspruchsvolle Expedition
Die extreme Höhe von 6962 Meter, gepaart mit der teilweise extremen Kälte und den starken Winden sind die größten Herausforderungen der Tour.
Expeditionsleitung durch staatlich geprüften Bergführer (UIAGM).
Die Besteigung erfolgt unter eigener Verantwortung.
Teilnehmer: 8 - 12
Preis: € 3.690,-
Expeditionsübersicht:
Startpunkt unserer Expedition ist die gemütliche Provinzhauptstadt Mendoza. Hier müssen wir unsere Besteigungspermits beantragen – dies muss jeder Gipfelaspirant „in persona“ erledigen. Anschließend bleibt genügend Zeit für einen Bummel durch die belebte und freundliche Stadt.
Nach einer Nacht im gemütlichen Hotel fahren wir im privaten Minibus durch beeindruckende Berglandschaften nach Penitentes (ca. 2580m), dem Ausgangspunkt unserer Bergtour wo wir unsere Ausrüstung für das Beladen der Maultiere herrichten.
Nach dem dreitägigen, landschaftlich äußerst reizvollen Anmarsch entlang des Quebrada del Rio Vacas erreichen wir unser Basislager Plaza Argentina (ca. 4200m) – hier quartieren wir uns für die nächsten Tage ein. Das am Fuße der Ostflanke liegende, permanent eingerichtete Basislager bietet nahezu jeglichen Komfort, den man sich in dieser Umgebung erwarten könnte.
Nach der extrem wichtigen Erstakklimatisierungsphase während des Anmarsches und mindestens einem Ruhetag im Basislager (je nach persönlichem Empfinden) beginnen wir mit unserer Besteigung des Cerro Aconcagua.
Nun stehen uns insgesamt 11 Tage zur Verfügung, um den Gipfel zu erreichen und zum Basislager Plaza de Mulas abzusteigen. Ausreichend Zeit für die Höhenakklimatisierung, den Lageraufbau und notfalls auch einige Reservetage im Falle von schlechtem Wetter („Viento Blanco“!).
Die ersten Tage bewegen wir uns auf der Ostflanke des „Weißen Wächters“ und beschäftigen uns mit dem Transport der Ausrüstung und dem Aufbau der drei Hochlager, die wir während der Besteigung des Aconcagua benötigen.
Tage mit Materialtransport und Akklimatisierungstage in niedrigeren Lagern wechseln sich ab. Das ständige Auf- und Absteigen zwischen den einzelnen Lagern erfordert zwar einiges an Ausdauer, steigert aber wiederum unsere Höhenanpassung.
Die Besteigung ist weitgehend Eis- und Schneefrei, bei schlechten Wetterbedingungen kann der Schotter allerdings gefroren sein. Auch Schneefall ist niemals auszuschließen, deshalb sind Steigeisen wichtig!
Lager 1 (ca. 5000m) wird über leichtes Gehgelände erreicht. Wir genießen die tollen Ausblicke auf das Flusstal Quebrada de Relinchos und in das Vacas Tal und das gesamte Andenpanorama, welches sich vor uns öffnet.
Lager 2 (ca. 5500m) am Fuße des Polengletschers in der Ostflanke des Aconcagua. Vom Lager 2 führt eine lange Querung nach Norden bis wir in der nähe der Normalroute unser drittes Hochlager aufbauen.
Lager 3 („Cholera“, ca. 5900m) Von dem Lager 3 wird bei entsprechendem Wetter der Gipfel bestiegen.
Von unserem letzten Lager starten wir in aller Früh und bald schon erreichen wir, oberhalb der 6000 Meter Marke, die Normalroute. Bei der letzten Hütte „Independencia“ (ca. 6380m) erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen. Von hier aus geht es durch die steile, schottrige „Canaletta“, die anstrengende Schlüsselstelle des Aufstieges, bis wir schlussendlich den langen, schmalen Gipfelgrat („Filo del Guanaco“) passieren und endlich den 6962 Meter hohen Gipfel des Cerro Aconcagua, des höchsten Berges des amerikanischen Kontinents erreichen.
Nach der verdienten Gipfelrast und den obligaten Gipfelbildern treten wir auf gleichem Weg den langen und somit ebenfalls anstrengenden Abstieg bis in unser Lager 3 an. Müde aber zufrieden können wir eine letzte Nacht am Berg verbringen.
Der rasche Abstieg von unserem Lager 3 „Cholera“ erfolgt über die Normalroute „Ruta de los Pioneros“ in das Hauptbasislager des Aconcagua „Plaza de Mulas“ (ca. 4300m) ab. Hier erwartet uns ein erster Vorgeschmack der Zivilisation.
Die letzte, lange Etappe unserer Tour hat es nochmals in sich: wir steigen innerhalb eines Tages über das Zwischenlager Confluencia (3390m) bis Puente del Inca (ca. 2750m) ab, wo uns unser Bus erwartet und uns heute noch bis Mendoza zurück bringt. Wir freuen uns schon auf ein gutes Essen sowie eine warme Dusche in unserem gemütlichen Hotel.
Ein letzter Tag in Argentinien – zur freien Verfügung bzw. als Reservetag. Mendoza ist eine sehr entspannte und einladende Stadt, die es noch ein bisschen zu erkunden gilt. Hervorragendes Essen und Spitzenweine, gemütliche Terassen – heute können wir die Seele baumeln lassen und unsere Bergtour genussvoll abschließen.
Am nächsten Tag (Tag 20) frühmorgendlicher Transfer zum Flughafen von Mendoza und Heimflug nach Europa.
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01.11. -
20.12.2012
Expeditionsleitung durch staatlich geprüften Bergführer (UIAGM) |
€ 3.690,- |
Inkludierte Leistungen:
- Expeditionsleitung durch erfahrenen staatl. gepr. Bergführer (UIAGM)
- Einheimische Bergführer zur Unterstützung
- Hochlagerausrüstung (Hochlagerzelte, Kocher, Gas)
- Hochlagerverpflegung (Snacks und Kraftnahrung sind nicht inkludiert und müssen selbst organisiert werden)
- Geräumige 2-Mann Zelte im Basislager
- Basislager: Vollpension und erfahrene einheimische Küchenmannschaft
- Funkgerät für alle Teilnehmer
- Satellitentelefon (exkl. Gebühren)
- Alle Transfers und Transporte laut Programm in privatem Minibus
- Materialtransport ins Basislager mit Maulesel (ca. 30Kg pro Teilnehmer)
- Gemütliches 3* Hotel in Mendoza im Doppelzimmer
- Mahlzeiten vor und nach der Besteigung laut Detailprogramm
Zusatzkosten:
- Internationaler Flug nach Mendoza/Argentinien - gerne bieten wir Ihnen ein Kompletpaket an.
- Besteigungspermit (ca. € 200,- Stand 2010)
- Zusatzkosten bei vorzeitiger Abreise aus dem Basislager – auch bei frühzeitigem Gipfelerfolg
- Persönliche Bergausrüstung
- Getränke und persönliche Ausgaben
- Trinkgelder
- Einzelzimmerzuschlag: € 150,- (Mendoza)


Programm





