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Sicherheitsupdate im Mai 2016

 

Zwei verheerende Erdbeben in Nepal, Kriege und Unruhen im Nahen Osten, Flüchtlingskrise in Europa, Zyka-Virus in Afrika und Amerika... mittlerweile scheint kaum mehr ein Tag vergehen zu können, ohne dass die weltweite Presse ein neues Weltuntergangsszenario entwirft.

Zusätzlich wird man von Freunden, Verwandten, Bekannten und sogar Arbeitskollegen bearbeitet und teilweise regelrecht zur Rede gestellt: „Wie kann man nur jetzt dorthin ... reisen?“

Kein Wunder, dass man auf Grund so gehäufter Katastrophenmeldungen und entsprechender Reaktionen in Medien, Foren und Bekanntenkreisen Unsicherheit verspürt und aus Unsicherheit über die wahre Lage vor Ort die Buchung einer geplanten Reise aufschiebt bzw. „auf bessere Zeiten“ wartet.


Eine Reise in ein fernes Land mit fremder Kultur sollten selbstverständlich nur jene unternehmen, die sich auch wirklich auf die Reise freuen können. Vorfreude ist bekanntlich die „halbe Freude“ – wobei wir bei CLEARSKIES hoffen, dass das eigentliche Reiseerlebnis mehr als „nur“ 50% unseres Erfolges ausmacht.

Um eine etwaige Reiseentscheidung zu erleichtern, folgt eine Zusammenfassung der Sicherheitslage in einigen von uns bereisten und angebotenen Reisezielen.


Vorweg möchte ich ein paar Punkte klarstellen:

  • Wir nehmen Ihre Sorgen und Bedenken ernst. Gerne besprechen und beraten wir Sie bzgl. einer Reise bzw. eines Reiselandes persönlich. Selbstverständlich sind wir auch im Vorfeld einer Reise immer für Sie erreichbar.

  • Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren diversen angestammten und langjährigen Partnern. Unsere lokalen Partner sind für das Sicherheitsbedürfnis unserer Reiseteilnehmer sensibilisiert und liefern uns regelmäßig Feedback über die Situation vor Ort.

  • Auf Grund der teils langjährigen Partnerschaft können wir unseren lokalen Partnern und unseren örtlichen Mannschaften vollstes Vertrauen entgegenbringen.

  • Für CLEARSKIES steht die Sicherheit unserer Reiseteilnehmer aber auch unserer Mitarbeiter – lokal wie österreichisch – an oberster Stelle. Wir würden keinesfalls eine Reise durchführen, wenn Sicherheitsbedenken bestehen würden!

  • Wir sind bei unseren Reisen in Kleingruppen und abseits der touristischen Hauptpfade unterwegs, nicht in den touristischen Hochburgen. Dies bedeutet, dass unsere Gruppen z.B. für Terroristen wohl kein „lohnendes Anschlagsziel“ darstellen.

  • Wir sind bei unseren Reisen sehr flexibel und können, sollte es eine Situation erfordern, auch extrem kurzfristig eine Reiseroute abändern, um eventuellen kurzfristig auftretenden Gefahren entsprechend auszuweichen.

 


 


Länderspezifische Bemerkungen bzgl. Infrastruktur und Sicherheit:

 

Nepal

Beschädigungen auf Grund der Erdbeben im April und Mai 2015 sind großteils beseitigt und die touristische Infrastruktur ist im gesamten Land weitgehend wieder wie am Stand vor den Erdbeben.
Wir konnten schon im Herbst 2015 nahezu unsere gesamten geplanten Touren durchführen.
Im Frühling 2016 sind sogar schon wieder Touren in das ursprünglich stark betroffene hintere Langtang Tal möglich, wenn auch derzeit teilweise nur mit Zelt.

Touren in den Everest- und Annapurna-Regionen, Manaslu, Mustang steht jedenfalls nichts im Wege!

Auch die Treibstoff-Blockade an der indisch-nepalesischen Grenze ist mittlerweile wieder aufgehoben!

JA, Nepal benötigt dringend Touristen. Der Tourismus ist das Rückgrat der nepalesischen Wirtschaft und sowohl die Trekkingmannschaften (Guides, Träger, Köche) wie die Lodges vor Ort (Besitzer, Angestellte, Zulieferer) aber auch die Transportunternehmen, bis hin zu den Hotels und Restaurants in Kathmandu benötigen die Einnahmen aus dem Tourismus dringendst.

(Diese Einnahmen sind im Jahr 2015 drastisch eingebrochen, viele kleine örtliche Agenturen mussten schon Konkurs anmelden...)

 

Indien - Ladakh

Auf Grund der Grenznähe zu Pakistan und China ist der Nordosten Indiens, u. a. auch Ladakh, stets in den Sicherheitshinweisen der Außenämter präsent.

Das deutsche auswärtige Amt schreibt:
„... Bei Reisen in den Nordosten Indiens sollten sich Reisende daher auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) verlassen und sich situationsgerecht verhalten. Für einige Gebiete sind zusätzlich zum Visum Einreisegenehmigungen erforderlich. Es wird empfohlen, zur aktuellen Sicherheitslage und zu eventuellen besonderen Genehmigungserfordernissen kurz vor einer Reise in den Nordosten Indiens aktuelle Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern, einzuholen. ...“
Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/IndienSicherheit_node.html 
Stand: 28.01.2016

Zusammenfassend lässt sich hier die Aussage treffen, dass Touristen in Indien nicht Ziel etwaiger Anschläge sind.

 

Islamische Welt – Zentralasien, Kirgisien und Tadschikistan

Seit Jahren wird der Süden Kirgisiens und die Grenzregionen zu Usbekistan als unsicher eingestuft und von Reisen in diese Region abgeraten.

CLEARSKIES veranstaltet Reisen im Norden und Nordosten des kleinen und sehr gebirgigen Landes. Ist der Süden Kirgisiens in den letzten 10 Jahren am ehesten von einer friedlichen Islamisierung betroffen, so ist die Nordhälfte des Landes weitgehend säkular und Spannungen auf Grund von Religionen bzw. Gewaltakte gegen Touristen sind bisher nicht vorgekommen.


Tadschikistan – Hoher Pamir

Seit 2010 veranstalten wir regelmäßig Reisen in Tadschikistan und verfolgen die Sicherheitslage im Land sowie im abgelegenen Hohen Pamir auf Grund der geographischen Nähe zu Afghanistan sehr genau.

Das Deutsche Auswärtige Amt schreibt: „Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen...“

Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/TadschikistanSicherheit_node.html  
Stand 28.01.2016


Sowohl Kirgisien wie Tadschikistan sind in unseren Augen sehr sichere Reiseländer, Touristen sind willkommen und werden mit offenen Armen empfangen. Speziell die Gastfreundschaft der kirgisischen Nomaden und Hirten sowie der Pamiris im Hohen Pamir, Tadschikistan ist sprichwörtlich und beeindruckend!

 

Islamische Welt – Marokko

Das Österreichische Außenministerium gibt für Marokko eine Sicherheitsstufe von 5 auf der 6-stelligen Skala an, wohl knapp vor einem Bürgerkrieg? (Syrien: Stufe 6)

Bei genauem Studium der Sicherheitshinweise und entsprechenden geographischen und örtlichen Kenntnissen kann man erkennen, dass sich diese Hinweise lediglich auf die Gebiete Südmarokkos, weit südlich von z.B. Agadir, beziehen, nämlich auf die Westsahara und die Grenzregionen zu Mauritanien.
Die Gebiete, in denen CLEARSKIES Reisen veranstaltet und seit über 10 Jahren ZWISCHENFALLFREI durchführt, fallen in die Regionen, die auch vom Österreichischen Außenamt als sicher eingestuft werden:

"Dessen ungeachtet erlaubt die Sicherheitssituation in den Haupttourismusgebieten (Königsstädte, Atlantik- und Mittelmeerküste, Dadèstal, Drâa-Tal) bei Einhaltung angemessener Vorsichtsmaßnahmen normale touristische Aktivitäten."
Quelle: http://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/marokko/  
Stand 28.01.2016

So findet z.B. unsere beliebte Wüstenwanderung „Mit Nomaden durch die Wüste“ im Drâa-Tal statt...

Das deutsche Auswärtige ist hier in unseren Augen wohl realitätsnäher und schreibt über Marokko:

 „Marokko ist ein politisch stabiles Land mit guter touristischer und sicherheitspolitischer Infrastruktur. Es gibt aber auch in Marokko Gefahrenelemente...“ 
Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MarokkoSicherheit.html  
Stand 28.01.2016
Auch hier wird ausdrücklich NUR vor Fahrten in die Gebiete der Westsahara abgeraten.


Ich selbst erlebe Marokko seit bald 20 Jahren als sehr sicheres und vor allem unvergleichlich gastfreundliches Land und habe mich bei etlichen Reisen, auch und vor allem in die teils sehr abgelegenen Gebiete des Hohen Atlas oder des Anti-Atlas, niemals unwohl oder gar unsicher gefühlt.

 


 


Selbstverständlich kann es teilweise auch abweichende Meinungen geben, aber wir gehen bzgl. der Sicherheits- und Gefährdungslage in den von uns angebotenen Reiseländern auch konform mit anderen, großen und ebenso verantwortungsbewussten Reiseveranstaltern.

Sollten Sie spezielle Fragen - auch zu der Situation von hier nicht explizit aufgeführten Reisedestinationen - haben, stehen wir jederzeit sehr gerne zu Ihrer Verfügung und beraten Sie gerne persönlich.

Hannes Gröbner und das CLEARSKIES Reiseteam. 

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