Wieder ein klarer Morgen -
wir beginnen unsere Tagesetappe mit warmen Porridge und Früchten. Heisses Wasser und viel Tee wärmt uns von innen auf und versorgt uns mit Flüssigkeit, was umso wichtiger wird mit zunehmender Höhe. Heute erleben wir eine andere Vegetation dieser Region - eine märchenhaft verwachsene urwaldähnliche Zone mit steigähnlichen Wegen.

Eine willkommene Abwechslung zu den Steinstufen. Auf dem Weg sehen wir Primel-ähnliche Gewächse in lila-weiß, welche ganze Hänge bewuchern, mit Moos behangene knochige Bäume, Unmengen Farne und dazwischen Rinnsale und kleine Wasserfälle. Sogar eine Languren Affenbande beehrt uns unterwegs.

Wir sind noch in der Nebensaison, alles wirkt noch etwas verschlafen, einige asiatische Gruppen kommen uns entgegen, sonst ist es hier noch angenehm nicht-überlaufen.
Am Schluss dieser Etappe erklimmen wir nochmal 400hm über etwas schlammigeres Gelände und Steinstufen. Hier kommt wenig Sonne ins Tal, es ist feucht, üppig grün, der tosende Fluss bestimmt den Ton dieses Wegabachnittes.

Schließlich kommen wir in unserem Domizil für die Nacht an - Himalaya Hotel. 5 Minuten nach unserer Ankunft beginnt es zu regnen und schneien, es kühlt erheblich ab.
Als wir in den Schlafsack kriechen, hat es wieder aufgeklart und die Sterne zeigen sich.




