Heute früh war der Himmel zum ersten Mal bei dieser Tour bewölkt und auch während der Nacht haben wir ein paar Regentropfen gehört.
Nach einem guten Frühstück mit Müsli sind wir dann aber bei recht stabilem Wetter gestartet. Nachdem wir gestern etwas weiter als geplant abgestiegen sind, standen heute auch mehr Höhenmeter hinauf zum Pass auf dem Plan.

Wir starteten in gewohnter Reihenfolge und stetigem Schritt durch den recht dichten Wacholderwald. Nach etwa 200 Höhenmeter wurden wir von einer tadschikischen Familie zu Tee, Fladenbrot und einer Art Sauermilch eingeladen. Eine sehr nette Begegnung und ein Erlebnis, die tadschikische Gastfreundschaft kennenzulernen. Und die zwei kleinen Buben, die uns auch ein Gedicht aufsagen durften, haben von uns und unseren Guides einiges an Süßigkeiten erhalten.
Anschließend ging es weiter hinauf zum Guitan Pass, den wir schon um 10 Uhr vormittags erreichten. Hier kamen sogar unsere Regenjacken kurz zum Einsatz, aber es waren nur ein paar Tropfen.


Wir haben dann beschlossen, recht zügig und ohne viele Pausen abzusteigen, falls es doch noch mehr zu regnen anfangen sollte.
So sind wir dann auf der anderen Seite zur Ortschaft Guitan und weiter nach Zimtut abgestiegen. In unserem Homestay direkt am Fluss haben wir unsere Zimmer bezogen und das Mittagessen auf der Terrasse eingenommen. Jetzt hat es doch recht ordentlich zu regnen begonnen. Aber einen besserer Zeitpunkt dafür könnte es wohl nicht geben :-)

Wir genießen die Annehmlichkeiten der Unterkunft, nehmen eine Dusche und laden die Geräte und Powerbanks auf. Am späten Nachmittag sind wir bei unserem Guide Sadullo zu Hause zum Tee eingeladen und werden alles über Zimtut, seine Bewohner, Geschichte usw. erfahren. Zum Abendessen wird es dann Plov geben, die tadschikische Nationalspeise: Reiss mit Gemüse und Fleisch.



