Heute sind wir in den Süden von Patagonien geflogen. Nach einem frohen Start von unserem Hotel in Puerto Varas sind wir innerhalb von 30 Minuten zum Flughafen von Puerto Montt gefahren. Von dort ging es dann innerhalb eines 2-ständigen Fluges an die südliche Spitze des Südamerikanischen Festlandes, in die Stadt Punta Arenas , direkt an der Straße von Magellan.

Die Straße von Magellan trennt das Südamerikanische Festland von der Insel Feuerland, auf der zum Beispiel auch die argentinische Stadt Ushuaia liegt.
Von Punta Arenas sind wir noch ein paar Kilometer weiter bis nach Fuerte Bulsnes gefahren, dem südlichsten Punkt des Festlandes, der auf einer Straße erreichbar ist. Dort sind wir im Zuge einer kurzen Wanderung an die Küpste runter, konnten uns das alte, aus Holz erbaute Fort anschauen, und vor allem hatten wir heute erstmals wirklich Kontakt mit dem berüchtigten patagonischen Wetter.

Schon bei der Landung am Flughafen von Punta Arenas Konturen wir spüren, wie stark der Wind hier weht. Zusätzlich hatten wir immer wieder einzelne, ganz kurze Regenschauer, die über uns hinwegzogen. So schnell sie kamen, so schnell waren sie auch wieder vorbei und genauso schnell kam auch wieder die Sonne zum Vorschein, die die eigentümliche Landschaft in ein schönes Licht hüllte.
So konnten wir heute erstmals richtig unsere Regenausrüstung ausprobieren, ein guter Test für die kommenden Tage.

Morgen geht es für uns von Punta Arena aus per Boot auf die Magellan Straße. Wir fahren zur Pinguin Insel Santa Magdalena und werden auch hoffe, den einen oder anderen Wal beobachten zu können.
Am Nachmittag fahren wir nach Norden zurück, nach Puerto Natales, unserem Sprungbrett in den Torres del Paine N.P., in dem wir in 7 Tagen entlang des O-Trails die berühmten Torres del Paine umrunden werden.
Das Wetter wird sich wohl von der patagonischen Seite zeigen: viel Wind und teilweise wohl auch Niederschlag… aber wie ich heute sehen konnte, sind wir alle sehr gut ausgerüstet.



