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6000er in Nepal

 

Mera Peak (6476 Meter)

 

Der Mera Peak gehört zu den höchsten Trekking Peaks in Nepal. Er ist ein sehr beliebter 6000er, die Besteigung des Zentralgipfel entlang der Normalroute ist i.d.R. alpintechnisch wenig anspruchsvoll. Im Vergleich zu anderen Trekking Gipfeln im Solu-Khumbu liegt der Mera Peak etwas abgelegen im Makalu-Barun Nationalpark und kann nur im Zuge einer mehrwöchigen Trekkingtour bestiegen werden

Der Mera Peak besteht aus 3 Gipfeln. Der 6461 Meter hohe Zentralgipfel ist das übliche Ziel einer Besteigung. Der nur wenige Meter höhere Nordgipfel wird auf Grund der großen Distanz und wesentlich höheren alpintechnischen Schwierigkeiten nur äußerst selten bestiegen. Der wesentlich niedrigere und abgelegene Südgipfel sieht ebenfalls nur wenig Besucher.
Die große Höhe von fast 6500 Meter sowie die tiefen Temperaturen gepaart mit starkem Wind machen eine Besteigung des Mera Peak zu einer wahren Expedition. Eine gute Höhenakklimatisierung ist am Mera Peak genauso Pflicht wie eine sehr gute und warme Ausrüstung.

 

Fakten:

  • Höhe Mera Peak Nordgipfel: 6476 Meter
  • Höhe Mera Peak Zentralgipfel: 6461 Meter
  • Höhe Mera Peak Südgipfel: 6065 Meter

  • Höhe Basislager / Mera La: ca. 5380 Meter

  • Höhe Hochlager: ca. 5800 Meter

  • Lage: Nepalesischer Himalaya, Solu-Khumbu Distrikt, Makalu-Barun National Park, Mahalangur Himal.
    Der Mera Peak liegt östlich des Khumbu Tal, am Übergang zwischen den Hinku und Honku Tälern.

  • Erstbesteigung: 20. Mai 1953 von Sen Tenzing (NP) und J. Roberts (Zentralgipfel). 

    29. Oktober 1973 von Ang Lakhpa Sherpa (NP) und Marcel Jolly, Lucien Honnih, Gérard Bourg und Lucien Limargue (alle F, Nordgipfel).

  • Schwierigkeit der Normalroute: F / Einfach (UIAA)

  • Permit: Frühling: USD 250,- / Herbst: USD 125,-

 

Anmarsch und Besteigung des Mera Peak:

 

Der Anmarsch führt von Lukla (Flughafen) über den 4500 Meter hohen Zatrawa La ins Hinku Tal und bis auf den vergletscherten Mera La (5412 m). Bis nach Khare (4900 m), der letzten Station vor dem Mera La kann in einfachen aber adäquaten Lodges übernachtet werden. Aber dem Mera La, wo oftmals auch das Basislager für die Besteigung aufgebaut wird, muss in Zelten übernachtet werden. 

Die Besteigung des Mera Peak entlang der Normalroute entspricht einer leichten Hochtour ohne wesentlichen alpintechnischen Schwierigkeiten. Allerdings bewegt man sich in sehr großen Höhen von bis zu fast 6500 Metern. Die großen Gehdistanzen in der dünnen Höhenluft machen den Mera  Peak zu einem Berg der konditionsstarken und motivierten Bergsteigern vorbehalten bleibt. Meistens wird die Besteigung mit einem Hochlager auf ca. 5800 Meter durchgeführt. 

Vom Mera La steigt man entlang der flachen Gletscherhänge auf der Nordseite des Mera Peak nach Süden durch mehrere Zonen mit großen Gletscherspalten. Hier ist Erfahrung am Gletscher und eine geeignete Routenwahl gefragt. Das Hochlager auf 5800 Meter wird im Windschatten einer kleinen Felsrippe aufgebaut. Das Hochlager am Mera Peak ist meistens kalt und windig. 

Vom Hochlager führt die Besteigungsroute am nächsten Tag über lange Hänge mit bis zu ca. 35° Steilheit bis unterhalb des zentralen Gipfels des Mera Peak (6461 Meter). Waren die letzten Meter auf die kleine Gipfelkuppe vor 10 Jahren senkrecht und eine letzte anspruchsvolle Hürde, kann der Gipfel heutzutage ohne wesentlichen Schwierigkeiten bestiegen werden. 

(Die Route auf den wenige Meter höheren Nordgipfel führt über einen langen, sehr ausgesetzten und stark überwechteten Grat. Auf Grund der objektiven Gefahr und der wesentlich größeren Distanz in großer Höhe wird dies nur äußerst selten gemacht.) 

INFO: Oftmals kann die Besteigung etwas abgeändert werden: statt einer Übernachtung im Zelt am Mera La wird eine zweite Nacht in der Lodgesiedlung Khare verbracht. An diesem Tag wird ein Akklimatisierungsaufstieg unternommen. Am nächsten Tag steigt man von Khare über den Mera La bis in das Hochlager um dort vor dem Gipfelgang die Nacht zu verbringen. Die endgültige Besteigungstatktik wird von dem Bergführer je nach Gruppe und Wetter beschloßen. 

Das Panorama am Gipfel des Mera Peak ist atemberaubend! Bei gutem Wetter hat man eine 360° Aussicht, die von den grün-schimmernden Niederungen Nepals an der Grenze zu Indien bis zum Mount Everest reicht. Der Blick reicht über 200 Kilometer des Himalaya-Hauptkamm, inklusive 5 der 6 höchsten Berge der Welt: Mount Everest, Kanchendzönga im Osten von Nepal, Lhotse, Makalu und Cho-Oyu im Westen. Dazu unzählige 6000er und 7000er. 

Der Abstieg führt entlang der Aufstiegsroute bis zum Mera La. Ist man zeitig genug am Weg kann man schon den weiteren Rückweg antreten und zur kleinen Lodgesiedlung Khare absteigen. Oder, besser und schöner, man steigt in das wilde Honku (auch Hongu) Tal ab und wandert in den nächsten Tagen über den vergletscherten Amphu Lapcha Pass und erreicht Chhukhung im hinteren Solu-Khumbu. Hier bietet sich für motivationsstarke Alpinisten die Besteigung eines zweiten 6000er an, z.B. den sehr lohnenden Lobuche East (6189 m) 

 

Empfohlene Ausrüstung:

 

  • Steigeisenfeste, warme Hochtouren-Bergschuhe (z.B. Bergschuhe für Winterbesteigungen in den Westalpen oder 6000er Bergschuhe)
  • Warme Bergkleidung inkl. Daunenjacke
  • Steigeisen
  • Pickel
  • Steigklemme (Jumard)
  • Klettergurt
  • Helm (für Amphu Lapcha Pass)
  • Karabiner und weiteres…

 

Unsere Reise "Mera Peak Trek mit Amphu Lapcha Pass und Lobuche East (6189 m)" bietet ein optimales Programm um den Mera Peak zu besteigen. Zusätzlich führt unsere Route über den vergletscherten Amphu Lapcha Pass (5750 m) und zum Lobuche East (6189 m), den wir als zweiten 6000er bei dieser Reise besteigen. Optional kann die Besteigung des Lobuche East auch ausgelassen werden.

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